Wir achten nachhaltig auf unsere Natur am Dümmer-See, in der wir leben.
Wir achten aufeinander und gehen respektvoll miteinander um.
Wir stehen für
... gute Nachbarschaft.
... grenzenlose Gastfreundschaft.
... Familienfreundlichkeit.
... intaktes, aktives Vereinsleben.
... starkes Ehrenamt.
Wir freuen uns auf Neubürger*innen!
Neuigkeiten und Veranstaltungen!
+++ Klima-Aktion für Neumitglieder des Hüder Dorfvereins e.V. Link +++
+++ Der Belegungsplan vom Hüder Dorfverein e.V. für das Dorfhaus ist da +++

Vom 24. bis 26. Juli 2026 lädt der Schützenverein Hüde-Sandbrink-Burlage e.V. wieder zum großen Schützenfest ein – und in diesem Jahr gibt es besonders viel zu feiern: Gemeinsam mit den Nachbarvereinen wird am 8. August 2026 das Jubiläumsschützenfest „600 Jahre Dümmer Schützentradition“ begangen. Grund genug, in Hüde drei Tage lang ausgelassen zu feiern!
Freitag, 24. Juli
Der Auftakt beginnt um 17 Uhr mit einem musikalischen Warm-up, bevor ab 20 Uhr die Zelt-Disco mit dem Musik-Team so richtig in Fahrt kommt.
Samstag, 25. Juli
Um 6 Uhr weckt der Spielmannszug Hüde das Dorf. Nach dem Abholen der Majestäten und der Kranzniederlegung am Ehrenmal erwartet die Gäste im Festzelt eine gemütliche Kaffeetafel mit Kuchen und
einem „Lustigen Unterhaltungsprogramm“. Ab 16 Uhr messen sich die Schützen bei den Wettbewerben, am Abend werden die Gastvereine SV Lembruch, SV Hagewede-Marl und die Westkompanie aus Lübbecke
feierlich empfangen. Der Tag klingt ab 20 Uhr mit Tanz und Musik aus.
Sonntag, 26. Juli
Der große Ausmarsch führt zum „Bult“, bevor es zurück zum Festzelt zur Kaffeetafel mit Bingo geht. Spannend wird es am Nachmittag: Erst wird die neue Kinderkönigswürde ausgeschossen, ab 18 Uhr
das Königsstechen um die neue Majestät. Höhepunkt des Tages ist um 20 Uhr die Proklamation der neuen Königspaare – gefeiert wird anschließend bei Tanz und Musik bis in den Abend.
Gut zu wissen: Für die Ausmarschrouten am Samstag und Sonntag gibt es eine Mitfahrgelegenheit auf Hin- und Rückweg – so ist jeder bequem dabei.
Ob Tanz, Tradition oder Geselligkeit – das Schützenfest 2026 in Hüde bietet für jeden etwas. Wir freuen uns auf euch!
Aktuelle Infos und Impressionen gibt’s auch auf Instagram (QR-Code auf dem Flyer).

Juli 2026. Wolfgang Kramer und Bruno Matzke haben ehrenamtlich die verblassten Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege am Hüder Ehrenmal nachgemalt – über eine Woche Arbeit für ein wichtiges Anliegen: das Gedenken wachzuhalten.
Auf den Gedenksteinen stehen 26 Gefallene des Ersten Weltkriegs sowie 28 Gefallene und neun Vermisste des Zweiten Weltkriegs aus Hüde, Burlage-Evershorst und Sandbrink.
Bei der Aktion entstanden gleich weitere Ideen: Eine alte Kette am Zugang wurde entfernt, künftig sollen klimaresistente Bepflanzung, zwei Halbrundbänke und eine dezente Beleuchtung die Gedenkstätte aufwerten. Im Archiv kamen zudem historische Funde zum Vorschein, unter anderem zur ursprünglichen Einweihung des Ehrenmals 1924. Auch die historischen Wege „Überm Marler Graben“ und „Kornblumenweg“ sollen bald mit Hinweisschildern gewürdigt werden – ein Förderantrag dafür ist bereits bewilligt.

Juli 2026. Die Wählergemeinschaft Hüde tritt mit 14 Bewerberinnen und Bewerbern an – darunter vier neue Namen: Judith Richmann, Simon Selbach, Sascha Herfert und Christoph Hennig. Bei der Aufstellungsversammlung wurde die Wahlliste für den Gemeinderat beschlossen. Die Kommunalwahl findet im September 2026 in der Gemeinde Hüde statt.
Erstmals tritt die Wählergemeinschaft ohne den langjährigen Bürgermeister Heiner Richmann an – er kandidiert wie angekündigt nicht mehr. Die 14 Bewerberinnen und Bewerber wollen sich um die elf Sitze im Gemeinderat bewerben. Dennis Brinkmann hat zudem Ambitionen auf das Bürgermeisteramt angekündigt.
Wer noch dabei ist: Bruno Matzke, Dennis Brinkmann, Joachim Hafer, Jürgen Hage, Heike Hannker, Heiko Picksmeier-Piening, Angelika Lüters-Wobker, Jörg Bömermann, Dirk Jacob, Maik Sandering.

Der Hüder Dorfverein lädt am Donnerstag, 27. August 2026, um 19:00 Uhr ins Hüder Dorfhaus ein zu einem Vortragsabend über Leben und Wirken von Walter von Sanden-Guja (1888–1972). Der Eintritt ist frei.
Als Referent konnte Dr. Christoph Hinkelmann gewonnen werden – ein Biologe und Ornithologe, der sich intensiv mit Natur- und Vogelschutz beschäftigt. Nach seiner Promotion an der Universität Bonn war er zunächst als Lektoratsassistent in Hannover tätig, bevor er 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter für die naturkundlichen Bereiche des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg wurde. 2022 ging er in den Ruhestand.
Walter von Sanden-Guja, geboren in Ostpreußen, verbrachte seine letzten Lebensjahre nach dem Zweiten Weltkrieg in Hüde. Als Schriftsteller, Naturforscher und Dichter erforschte er die Tier- und Pflanzenwelt seiner ostpreußischen Heimat und hielt seine Beobachtungen in zahlreichen Fotografien und Büchern fest. Weil er sich nicht in die Parteistrukturen einbinden ließ, wurden seine Werke während der NS-Zeit zensiert.
Besonders am Herzen lag ihm der Erhalt des Dümmers: Er setzte sich früh für den Schutz des Flachsees ein, dessen ökologisches Gleichgewicht durch die aufkommende landwirtschaftliche Intensivproduktion und die damit verbundene Überdüngung zunehmend bedroht wurde. Die spätere Verbesserung der Wasserqualität, etwa durch den Bau einer Abwasser-Ringleitung, erlebte er nicht mehr.
Der Vortrag gibt Einblicke in das vielseitige Leben eines Naturfreundes und Literaten, dessen Verbindung zu Hüde und dem Dümmer bis heute nachwirkt.
Wer zum ersten Mal in Hüde verweilt und sich den Ort erläuft, der denkt schnell: Hüde ist ein langgestreckter Ort - von Süd nach Nord. Das täuscht, denn tatsächlich erstreckt sich Hüde von Ost nach West! Denn der halbe Dümmer-See, inklusive das Westufer, gehört zum Ort. Im Osten reicht Hüde bis zum Oppenweher Moor, sodass Hüde breiter als zehn Kilometer ist.
Landschaftlich am prägendsten für den ehemaligen Fischerort ist der Dümmer und sein Ufer. Kaum ein Hüder wohnt direkt am Wasser. Denn der Dümmer ist Bestandteil eines langjährigen Naturschutzes. Außerdem wird der Bereich touristisch genutzt mittels Deichpromenade, Badestrand und Strandbar Bar dü Mar, Abenteuergolf und -spielplatz sowie diverse Bootshäfen. Hüde ist dabei etwas wunderbares und seltenes gelungen: selbst die touristischen Punkte sind Teil der Natur geblieben. Das Ziel der Hüder ist, sich selbst als Bewohnern und ihren Urlaubsgästen eine angenehme und natürliche Umgebung zu gönnen - ohne schwerwiegende Eingriffe in Landschaft oder Natur vorzunehmen. ...
Fotos: UPo